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Divergenzen

Eine Divergenz entsteht, wenn sich Kurs und Oszillator (RSI, MACD, Stochastik, Williams %R) in entgegengesetzte Richtungen bewegen. Es ist das zuverlässigste Umkehrsignal der technischen Analyse: Es nimmt den Momentumwechsel vorweg, bevor sich der Trend im Kursbild sichtbar dreht.

Definition

Eine bullische Divergenz zeichnet sich aus durch:

Kurs: Tief N+1 < Tief N (neues Tief)
Oszillator: Tief N+1 > Tief N (höheres Tief)

Konkret: Der Wert markiert ein neues Kurstief, doch der Oszillator – der die Geschwindigkeit des Rückgangs misst – bildet ein höheres Tief als zuvor. Das heißt: Der Verkaufsdruck erschöpft sich, die Abwärtsbewegung verliert an Kraft.

Arten von Divergenzen

Klassische (reguläre) Divergenz

Die am häufigsten genutzte Variante. Kündigt eine bevorstehende Umkehr an.

Versteckte Divergenz

Seltener, in etablierten Trends aber sehr aussagekräftig. Sie kündigt eine Fortsetzung an, keine Umkehr.

Konfluenz: die eigentliche Stärke

Eine einzelne Divergenz liefert nur ein mittelmäßiges Signal (rund 50 bis 55 % Trefferquote). Die Stärke entsteht durch Konfluenz: mehrere Oszillatoren divergieren gleichzeitig in dieselbe Richtung.

Methodik von Cash Scanner

Für jeden Wert erkennt Cash Scanner Divergenzen auf vier Oszillatoren parallel:

Das Konfluenz-Abzeichen des Scores wird gestuft vergeben:

Wie Cash Scanner Divergenzen nutzt

Grenzen und typische Fehler

Weiterführende Leitfäden

RSI-Leitfaden MACD-Leitfaden Bollinger-Bänder-Leitfaden Alle Indikatoren