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Bollinger-Bänder

Die Bollinger-Bänder sind ein dynamischer Volatilitätsindikator, der den Kurs mit einem gleitenden Durchschnitt und zwei Standardabweichungen einrahmt. In den 1980er-Jahren von John Bollinger entwickelt, passen sie sich automatisch dem Volatilitätsregime des Wertes an: Sie weiten sich bei starken Bewegungen und ziehen sich zusammen, wenn der Markt ruht.

Definition und Formel

Mittleres Band = SMA(20)
Oberes Band = SMA(20) + 2 × σ(20)
Unteres Band = SMA(20) − 2 × σ(20)

Dabei ist σ(20) die Standardabweichung über 20 Perioden. Die Standardparameter 20 Perioden / 2σ verwendet auch Cash Scanner. Statistisch liegen rund 95 % der Kurse im Kanal, sofern die Verteilung normal ist – in der Praxis sind es wegen der ausgeprägten Randbereiche der Märkte eher 88 bis 92 %.

Die Bollinger-Bänder lesen

Relative Lage des Kurses

Bollinger-Squeeze

Der Squeeze ist das am besten handelbare Signal. Er tritt ein, wenn sich beide Bänder stark zusammenziehen – die Volatilität erreicht einen historischen Tiefstand. So liest man ihn:

Bandbreite (BBW)

Die Bandbreite (BBW = (oberes − unteres) / mittleres Band) quantifiziert die Volatilität. Vergleicht man die aktuelle BBW mit ihrem 200-Tage-Perzentil, zeigt sich, ob ein ruhiges oder bewegtes Regime vorliegt – nützlich für die Positionsgröße.

Wie Cash Scanner die Bollinger-Bänder nutzt

Grenzen und typische Fehler

Weiterführende Leitfäden

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